Über 25 Jah­re

Enga­ge­ment für Lee­ge­bruch

Seit Jahr­zehn­ten und an vie­len Stel­len enga­gie­re ich mich für mei­nen Hei­mat­ort. Ohne ehren­amt­li­che Arbeit kann ich mir mein Leben in mei­ner Gemein­de nicht vor­stel­len. Dabei sind es nicht immer die ganz offen­sicht­li­chen Akti­vi­tä­ten mit gro­ßer öffent­li­cher Auf­merk­sam­keit. Oft genug habe ich an ver­schie­de­nen Stel­len Impul­se und Ide­en geben kön­nen, habe Din­ge ange­scho­ben, Men­schen ver­netzt oder ein­fach indi­vi­du­ell gehol­fen.

Hier ein paar Bei­spie­le:

LEEGEBRUCH JOURNAL

Seit nun­mehr zehn Jah­ren bin ich Macher und Gestal­ter des LEEGEBRUCH JOURNALs. Nicht zuletzt dank eines guten fach­kun­di­gen Redak­ti­ons­teams konn­te das Jour­nal in den letz­ten bei­den Jah­ren deut­lich an Qua­li­tät gewin­nen, was sich in einem wach­sen­den posi­ti­ven Echo wider­spie­gelt. Obgleich das LEEGEBRUCH JOURNAL „nur“ vier­mal im Jahr erscheint, ist es mitt­ler­wei­le zu einer per­ma­nen­ten Auf­ga­be gewor­den. Redak­ti­ons­ar­beit, die Gestal­tung, die Finan­zie­rung – alles liegt in mei­ner Ver­ant­wor­tung. Dazu kom­men die Pfle­ge der Web­sei­te und die Durch­füh­rung und Betei­li­gung an öffent­li­chen Aktio­nen und Auf­trit­ten.

Das LEEGEBRUCH JOURNAL ist übri­gens nicht mei­ne ers­te publi­zis­ti­sche und ver­le­ge­ri­sche Tätig­keit. Schon in den 1990er Jah­ren mach­te ich mei­ne ers­te Erfah­run­gen. Von 1992 bis 1998 war ich Mit­her­aus­ge­ber des Infor­ma­ti­ons­blat­tes DIE ANDERE.

Geschichts­ver­ein

Als Grün­dungs­mit­glied und stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Geschichts­ver­eins konn­te ich dazu bei­tra­gen, dass der Ver­ein durch sei­ne Ver­öf­fent­li­chun­gen und Akti­vi­tä­ten das Zusam­men­le­ben und die Ver­bun­den­heit der Lee­ge­bru­cher mit ihrem Ort gestärkt hat. In mei­ner Ver­ant­wor­tung liegt das Füh­ren der „Geschäfts­stel­le“ des Geschichts­ver­eins, die Pfle­ge der Web­sei­te. In den vie­len Jah­ren sind meh­re­re Publi­ka­tio­nen durch mich erstellt und ver­öf­fent­licht wor­den.

90. Orts­ju­bi­lä­um

Im ver­gan­ge­nen Jahr beginn unse­re Gemein­de ihren 90. Geburts­tag. Ich darf für mich fest­stel­len, dass ich im Vor­feld wesent­li­che Impul­se für das tol­le Fest­jahr gege­ben hat­te. So lud ich zu meh­re­ren Ver­net­zungs­tref­fen Lee­ge­bru­cher Ver­ei­ne und Ein­rich­tun­gen ein, um Ide­en für die Gestal­tung des Jubi­lä­ums­jah­res zu sam­meln, zu bün­deln und zu koor­di­nie­ren. Her­aus­ge­kom­men ist u.a. das durch Lee­ge­bru­cher Bür­ge­rin­nen und Bür­ger orga­ni­sier­te Orts­fest, die Bün­de­lung zahl­rei­cher Ver­an­stal­tun­gen unter einer Dach­mar­ke. Die­se ent­wi­ckel­te der enga­gier­te Neu-Lee­ge­bru­cher Mar­co Stölk auf mei­ne Bit­te hin. Das „Lee­ge­bruch-Herz“ fand seit­dem vie­le begeis­ter­te Nut­zer.

Gemein­de­ver­tre­tung

Seit 1993 – mitt­ler­wei­le über 25 Jah­re – bin ich Mit­glied der Lee­ge­bru­cher Gemein­de­ver­tre­tung. Neben den unge­zähl­ten Sit­zun­gen, Bera­tun­gen und Abstim­mun­gen gehört zu die­sem Ehren­amt auch, mit den Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern zu spre­chen, ihre Sor­gen und Pro­ble­me auf­zu­neh­men, ggf. bera­tend und hel­fend zu wir­ken. Ins­be­son­de­re in den letz­ten Jah­ren, in denen ich den Vor­sitz in der Gemein­de­ver­tre­tung inne­hat­te, ver­stand und ver­ste­he ich mei­ne Auf­ga­be auch im Zusam­men­hal­ten und Koor­di­nie­ren der GV-Mit­glie­der und Frak­tio­nen. Statt poli­ti­scher Schlag­ab­tau­sche zwi­schen den Par­tei­en ist das Hin­wir­ken auf gemein­sa­me – mehr­heits­fä­hi­ge – Ent­schei­dun­gen zum Woh­le der Gemein­de das Ziel mei­ner Arbeit in dem Gre­mi­um. Vie­le – wenn nicht gar die meis­ten – gemein­sa­men Anträ­ge der Frak­tio­nen stam­men aus mei­ner Feder, sind durch mich abge­stimmt und koor­di­niert wor­den.

Spen­den­aus­kehr nach Stark­re­gen 2017

Nach dem Stark­re­ge­n­er­eig­nis im Som­mer 2017 galt es, die vie­len Spen­den­gel­der an die Betrof­fe­nen aus­zu­keh­ren. Als Vor­sit­zen­der der Gemein­de­ver­tre­tung über­nahm ich im Sommer/Herbst die Koor­di­nie­rung die­ser ver­ant­wor­tungs­vol­len Auf­ga­be an der Spit­ze eines Gre­mi­ums. Es galt zunächst die Kri­te­ri­en für die Aus­zah­lung der Spen­den­gel­der fest­zu­le­gen und die Beschluss­fas­sung vor­zu­be­rei­ten, dann die Antrag­stel­lung so ein­fach und unbü­ro­kra­tisch wie mög­lich aus­zu­ge­stal­ten, die Betrof­fe­nen zu bera­ten, deren Anträ­ge ver­trau­lich zu prü­fen und die Aus­zah­lung vor­zu­be­rei­ten. Das alles unter der Maß­ga­be der Trans­pa­renz der Ver­wen­dung der Spen­den­gel­der und des Schut­zes per­sön­li­cher Daten. Zum Jah­res­en­de 2017 konn­ten so über 71.000 Euro an die Hoch­was­ser­op­fer aus­ge­kehrt wer­den.

Unter­stüt­zung und Mit­wir­kung an vie­len Ver­an­stal­tun­gen

In den vie­len Jah­ren konn­te ich an wei­te­ren ver­schie­de­nen Pro­jek­ten mit­wir­ken. Mei­ne Hil­fe und Exper­ti­se ist bei der Unter­stüt­zung der Lee­ge­bru­cher Stra­ßen­läu­fe und der Lich­ter­paar­läu­fe gefragt. Als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der des Ver­eins „GfL – Gemein­sam für Lee­ge­bruch“ (2009 – 2018) war ich an der Orga­ni­sa­ti­on und Durch­füh­rung so man­cher Ver­an­stal­tung betei­ligt.

Kurz­um: Mein Herz schlägt schon immer für mei­ne Hei­mat­ge­mein­de. Mei­ne Ehren­äm­ter bezeu­gen dies. Dabei ging es mir nie um das schnel­le Blitz­licht, son­dern um das Wir­ken – gemein­sam mit vie­len ande­ren Mit­strei­tern –, um unse­ren Ort lebens- und lie­bens­wer­ter zu gestal­ten.